Bundeswehr
Fjara1
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Bundeswehr offizier notendurchschnitt oder sportlichkeit Moin Moin ich hätte da mal eine frage ich gehe nächsten sommer zur bundeswehr nur die laufbahn ist noch nicht ganz klar sollte aber eigentlich die offizierslaufbahn werden da ich gerade mein abi mache.... nunja nun zur frage eine bekannter wurde bei der bundeswehr als offizier aufgenommen und das mit einem notendurchschnitt von 2.9 wie kan das sein mir wurde bei der beratung gesagt das ich mindestens 2.4 brauche. Nun wollte ich mal wissen ob die bei der BW ehr auf die Noten gucken oder auf das abschneiden im sporttest ,computertest und der musterung die da durchgeführt wird. da wurde ich nähmlich als t1 eingestuft und habe in sport und am computer ale anforderungen erfüllt. jetzt mache ich mir nurnoch um die noten sorgen.... Danke schonmal für die antworten und sorry falls der text irgentwie fehlerhaft oder undurchsichtig ist. schreib hier aufn ipod xD

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(1) Antworten
PPausLL

BuWe-Seite, da steht nix von Noten. Die Offizierausbildung und die berufliche Verwendung als Offizier genießen auf dem zivilen Arbeitsmarkt einen hohen Stellenwert. Frauen und Männer, die diesen Weg gehen und erfolgreich abschließen, stellen unter Beweis, dass sie unter Leistungsdruck konzentriert arbeiten können und in der Lage sind, Menschen unter Belastung und in schwierigen und komplexen Situationen zu führen. Offizier der Reserve zu sein heißt, in der zivilen Arbeitswelt für die Anforderungen als Führungskraft optimal vorbereitet zu sein. Was liegt also näher, als sich für eine Ausbildung zum Reserveoffizier zu bewerben. Einerseits macht man mehr aus dem gesetzlich geregelten Grundwehrdienst und andererseits erhält man durch die qualitativ hochwertige sowie auch finanziell attraktive Ausbildung und Verwendung als Reserveoffizier zusätzliche Referenzen für seinen beruflichen Erfolg auf dem Weg zu einer Führungskraft im zivilen Arbeitsleben. Besonders attraktiv ist die Ausbildung und Verwendung als Reserveoffizier für Studentinnen und Studenten, die auf diese Weise schon in jungen Jahren eine praxisorientierte Ausbildung in der Führung von Menschen erhalten und frühzeitig berufliche Erfahrungen in einer verantwortungsvollen Tätigkeit sammeln können. Die Ausbildung zum Reserveoffizier können Sie vollständig im Wehrdienst als Soldatin auf Zeit bzw. Soldat auf Zeit mit einer Verpflichtungszeit von zwei Jahren bzw. im Dienstverhältnis als freiwillig zusätzlich Wehrdienstleistender (FWDL) mit einer Dienstzeit von 22 Monaten (gilt nur für das Heer) absolvieren. Eignung zum Reserveoffizier An den Reserveoffizier werden die gleichen Anforderungen gestellt wie an Zeit- und Berufsoffiziere gleicher Verwendung und Verantwortungsebene. Die Eignung zum Reserveoffizier zeigt sich vor allem durch: ausgeprägte Einsatz- und Verantwortungsbereitschaft, die Eignung zur Menschenführung und Fähigkeit zur Teamarbeit, Selbstständigkeit und Vorbildfunktion besonders in schwierigen Lagen, Planungs- und Organisationsvermögen sowie Betriebswirtschaftliches Handeln, ausgeprägt leistungsorientierte Lernbereitschaft und -fähigkeit, hohe physische und psychische Belastbarkeit und sportliche Leistungsfähigkeit. Eignungsfeststellung Wenn Sie sich für eine Ausbildung zum Reserveoffizier bewerben wollen, - dürfen Sie das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, - müssen über Abitur, Fachhochschulreife oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand verfügen. Einen Realschulabschluss (oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand) und eine Berufsausbildung vorweisen können oder alternativ eine Unteroffizierausbildung mit der Beförderung zum Unteroffizier erfolgreich abgeschlossen haben oder den schulischen Teil der Fachhochschulreife absolviert haben. Die Eignungsfeststellung zum Reserveoffizieranwärter des Heeres findet an den regional zuständigen Zentren für Nachwuchsgewinnung (Berlin, Düsseldorf, Hannover und München) statt. Bewerber für die Teilstreitkräfte Marine und Luftwaffe durchlaufen das Eignungsfeststellungsverfahren am Zentrum für Nachwuchsgewinnung der Marine in Wilhelmshaven bzw. an der Offizierbewerberprüfzentrale (OPZ) in Köln. Sie beinhaltet: Fragen zur persönlichen und beruflichen Entwicklung, Fähigkeits- und Kenntnistests, schriftliche Ausarbeitung, persönliches Gespräch über Beweggründe, Zielsetzung und Vorstellungen, Gruppenstation mit Kurzvortrag, Rundgespräch, Planspiel (Präsentation, Diskussion, Planungsaufgabe vor bzw. unter den Bewerberinnen/ Bewerbern), Überprüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Ihre Zulassung als Reserveoffizieranwärter/ Reserveoffizieranwärterin erfolgt abhängig vom Ergebnis der Eignungsfeststellung und vom aktuellen Personalbedarf. Ausbildung Die Ausbildung zum Reserveoffizier entspricht der für länger dienende Offiziere des Truppendienstes. Dies erleichtert auch den Wechsel in die Laufbahn der länger dienenden Offiziere, sofern ein solcher von Ihnen einmal in Betracht gezogen werden sollte. Ziel der Ausbildung zum Reserveoffizier ist es, Sie zu befähigen - eine Teileinheit (Zug) zu führen, zu erziehen und auszubilden und den Einheitsführer (Kompaniechef) zu vertreten. Reserveoffizieranwärterinnen und Reserveoffizieranwärter, welche die Ausbildung im Wehrdienst absolvieren, können wie Offizieranwärter nach folgenden Mindestdienstzeiten befördert werden: Zum Gefreiten nach 3 Monaten, zum Obergefreiten nach 6 Monaten, zum Fahnenjunker nach 12 Monaten (Voraussetzung: erfolgreicher Abschluss des Offizierlehrgangs bzw. Maatlehrgangs bei der Marine), zum Fähnrich nach 21 Monaten (Voraussetzung: erfolgreicher Seekadettenlehrgang bei der Marine), zum Leutnant der Reserve nach 36 Monaten seit Eintritt in die Bundeswehr Als SaZ 2 (21 Jahre und ledig) erhalten Sie gegenwärtig Netto-Dienstbezüge in Höhe von etwa 1.350,- €. Absolvieren Sie Ihre Ausbildung in Wehrübungen (z.Zt. bei der Marine nicht möglich), ist Ihre Beförderung wie folgt möglich: zum Fahnenjunker der Reserve nach 24 Tagen Wehrübungen und Abschluss des Offizierlehrganges Teil I, frühestens aber nach 12 Monaten seit Ihrem Eintritt in die Bundeswehr zum Fähnrich der Reserve nach weiteren 24 Wehrübungstagen und Abschluss des Offizierlehrganges Teil II als Fahnenjunker, frühestens aber nach 21 Monaten seit Ihrem Eintritt in die Bundeswehr. zum Leutnant der Reserve 36 Monate seit Eintritt in die Bundeswehr und nach bestandener Offizierprüfung sowie nach mindestens 24 Tagen Wehrdienst im Dienstgrad Fähnrich. Informationen zur Auswahl, Ausbildung und Verwendung als Reserveoffizier erhalten Ungediente und Angehörige der Reserve bei der Wehrdienstberatung der Bundeswehr, sie ist über die Hotline: 0180-29 29 29 00 oder unter der Adesse: Personalamt der Bundeswehr Abteilung V (Reserveoffiziere) Tel.: 02203-105-0 Fax: 02203-105-1941 E-Mail: [email protected]) Bewerbung Bei einer Bewerbung sollten Sie folgendes beachten: Wenn Sie an einer Ausbildung zum Reserveoffizier im Wehrdienst teilnehmen möchten, können Sie dies nur bei einer Einstellung zum 01. Juli oder zum 01. Oktober eines Jahres erreichen. Sie müssen zudem bereit sein, sich für eine Dienstzeit als Soldat auf Zeit für zwei Jahre (SaZ 2) zu verpflichten oder freiwilligen zusätzlichen Wehrdienst von mindestens 22 Monaten leisten (gilt nur für das Heer). Ihre Bewerbung sollten Sie frühzeitig, spätestens aber bis zum 01. März vor dem gewünschten Diensteintritt abgeben. Sie können sich auch dann noch für diese Form der Ausbildung bewerben, wenn Sie zum 01. Juli oder zum 01. Oktober zur Ableistung des Grundwehrdienstes einberufen werden. Ihre Bewerbung müssen Sie dann aber noch in der Grundausbildungseinheit abgeben! Für die Ausbildung zum Reserveoffizier in Wehrübungen können Sie sich jederzeit bewerben, sofern Sie Angehöriger der Reserve sind oder Grundwehrdienst, freiwilligen zusätzlichen Wehrdienst oder Dienst als Soldat auf Zeit bis zu einer Dauer von 24 Monaten leisten. Es besteht somit auch die Möglichkeit, dass Sie die Ausbildung während des Wehrdienstes beginnen und diese in Wehrübungen weiterführen und abschließen.

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