Fenster
Nicky2606
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Kondensation an Fenster trotz niedriger Luftfeuchtugkeit? Ist es normal, dass in einem ca. 20 qm großen Raum bei nachfolgenden Bedingungen an den doppelverglasten Fenstern im Bereich der unteren 5 cm Feuchtigkeit kondesiert? Innen: Temperatur: 22 °C Relative Luftfeuchtigkeit: 45 % Außen: Temperatur: -5 °C Relative Luftfeuchtigkeit: 75 % Ich habe das jetzt woanders noch nicht beobachtet und habe das Gefühl, dass an den Übergängen der Fensterscheiben zum Fensterrahmen etwas nicht in Ordnung ist, sodass dort Kältbrücken entstehen, die zu einer entsprechend niedrigen Temperatur an diesen Stellen und somit zur Kondensation auch bei recht geringer Luftfeuchtigkeit führen. Danke für Euren Rat!

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(6) Antworten
Matze98765

Nein, das ist nicht normal. Die Kondenswasserbildung innen ist ein Zeichen, dass Kältebrücken vorhanden sind, hervorgerufen durch fehlergafte Isolation der Schieben, bzw. der Fenterrahmen und deren Einbau. Lass einen Fensterfachmann kommen und lass Dich beraten, was am besten zu tun ist.

FlorianK3011

Die Flügelrahmen haben an dem Anschlag der Doppelglas-Scheiben nur den Innen und Außen-Steg mit der Dichtung. Da die Kälte im unteren Bereich der Scheiben immer am höchsten ist, ist natürlich in den unteren 5cm oder noch mehr die Kältebrücke am höchsten und da kondensiert sich natürlich ein Teil der Luftfeuchtigkeit, auch nur wenn Sie halt bei 45% liegt. Aber dazu muß man sagen, wenn das Fenster an diesem kleinen unteren Bereich jetzt hermetisch dicht wäre, würde sich die Kältebrücke in den seitlichen und oberen Bereich der Fensterleibung verschieben, dort würde sich dann auf der Tapete Schimmel und Stockflecken bilden. In deinem Fall ist es besser, morgens einmal oder auch noch zwischen durch mit dem Lappen drüber zu gehen und das Glas trocknen.

Loewenherz73

Die Erscheinung ist mehr oder weniger normal und liegt am Randverbund der Isolierglasscheibe. Die ist in den meisten Fällen aus Aluminium und leitet hervorragend die Kälte. Dadurch ist der Scheibenrand auf der Raumseite sehr kalt, was selbst bei moderater Luftfeuchtigkeit zu Kondenswasser führt. Wenn du die Möglichkeit hast die Oberflächentemperatur zu messen, kannst du selbst rechnen wann 100% Feuchte erreicht sind.

sunshine201313

bei unserem Haus/Whg.(ohne Doppelverglasung), dafür aber mit Wand ohne Dämmung (gut...max.-5°C)passiert dies auch regelmäßig bei starken Minusgraden. Und das so stark, dass es sogar an den Fensterbrettern runterläuft,wenn man nicht jeden morgen und abends trocken wischt:-s Die Frage habe ich mir auch schon oft gestellt. Oder ob vll.die Fenster nicht richtig eingestellt sind (obwohl das letztes Jahr auf unsere Forderung hin gemacht wurde). ICH finde es nicht normal, zumal ich dies in noch keiner Whg.bisher hatte! Außer Küche und Bad,wenn eben durch kochen o.duschen normale Feuchtigkeit abgegeben wird...

Chanlisa91

Kondenswasser an Fenstern ist bei Kälte ein ganz normaler Vorgang; früher wurde es in Kännchen aufgefangen, die im Fensterbrett integriert waren. Die heutigen Fenstergläser sind so gut isoliert, dass sich Kondenswasser nur noch im Mauerwerk bilden kann, was zu Schimmelbildung führt - insbesondere in Fensterlaibungen - wenn nicht auch die Wand gedämmt wird. Also: Entweder Kondenswasser an den Scheiben oder Kondenswasser im Mauerwerk oder rundum neue Wärmedämmung mit neuen Fenstern. Im vorliegenden Fall sind offenbar nur halbe SAchen gemacht worden; entweder ist die Isolierungswirkung der Scheiben kaputt oder die Dichtungen oder die Einbindung der Gläser in den Fensterrahmen.

Mihaelol

Was heißt doppelverglast? Sind es Thermofenster oder alte Verbundfenster, bei denen beide Scheibenebenen aufschraubbar sind. Tritt das Kondensat an der Innenseite der Innenscheibe oder an der Innenseite der Außenscheibe auf? Das muß schon klar definiert werden, um zielgerecht antworten zu können.

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